Reha von Zuhause aus

Bei manchen Erkrankungen oder nach Krankenhausaufenthalten steht für die betroffenen Patienten eine Reha an. Was viele nicht wissen: diese kann ganz unkompliziert ambulant absolviert werden. Das heißt, der Patient durchläuft tagsüber wohnortnah seine Reha-Maßnahmen, geschlafen wird zuhause.

Wir erklären Ihnen, wie das genau funktioniert.

„Grundsätzlich können alle gesetzlich Krankenversicherten, Selbstzahler und Privatversicherten eine Ambulante Reha in Anspruch nehmen“, erläutert Ralf Fetzer, einer der beiden Gründer und Inhaber von f+p | GESUND BEWEGEN. Dank des Wunsch- und Wahlrechts haben Sie die Möglichkeit, die für Ihre Bedürfnisse am besten geeignete Rehabilitationseinrichtung selbst auszusuchen.

„Der Antrag auf eine ambulante Rehabilitation oder eine Anschlussheilbehandlung (AHB) stelle der behandelnde Arzt oder der Sozialdienst im Krankenhaus bei der Krankenkasse, der Privatversicherung oder beim Rentenversicherungsträger. „Der Unterschied zwischen Reha und AHB besteht lediglich darin, dass Letztere schon während oder direkt nach dem stationären Klinikaufenthalt erfolgt“, so Fetzer. „Sobald die Genehmigung erteilt ist, kann die Behandlung beginnen. Wir von f+p | GESUND BEWEGEN führen diese an unserem Hauptstandort in Kempten durch. Sie dauert in der Regel 15 Tage, vier bis sechs Stunden täglich. Gegebenenfalls kann eine Verlängerung um fünf Einheiten sinnvoll und notwendig sein.“ Privatpatienten stehe anstelle einer ganztägigen Rehamaßnahme auch eine erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) offen. „Diese Behandlung lässt sich flexibel in Ihren Alltag integrieren, denn die Therapieeinheiten dauern zwei bis drei Stunden und können beispielweise morgens oder abends bei uns durchgeführt werden.“

Der f+p-Standort Kempten in der Lindauer Straße sei hervorragend auf den Bedarf von Reha-Patienten ausgelegt, sagt er. Die Patienten würden von einem Team aus Fachärzten, Physio- und Ergotherapeuten, Masseuren und Sportwissenschaftlern betreut. Zudem stünden ihnen soziale, psychologische und Ernährungsberatung zur Verfügung. „Unsere Reha-Patienten trainieren einzeln und in der Gruppe nach einem persönlich auf sie zugeschnittenen Therapieplan, der zwischen dem Operateur oder Arzt und dem Reha-Arzt abgestimmt wurde. Wir arbeiten sehr eng mit dem Klinikverbund Allgäu und den niedergelassenen Ärzten zusammen“, betont Robert Pfund und ergänzt: „Die höhere Therapiedichte und die intensive Therapiezeit führen zu messbar besseren Therapieergebnissen als bei einer stationären Reha.“ Die Nächte verbringen die Patienten zu Hause. „Für viele, die nicht wochenlang in einer stationären Reha weg von daheim und von ihrer Familie sein wollen oder können, ist das ideal“, weiß er. Bei medizinischer Notwendigkeit, kann den Fahrdienst von f+p | GESUND BEWEGEN genutzt werden. Während der ambulanten Rehabilitation und der Anschlussheilbehandlung ist dieser für gesetzlich Kranken- und Rentenversicherte im Umkreis von 25 km kostenfrei. „Denjenigen, die selbst fahren oder jemanden haben, der sie fährt, erstatten wir die Fahrtkosten mit 20 Cent pro Kilometer.“

Bertram H. hat die ambulante Reha bei f+p | GESUND BEWEGEN absolviert. Er berichtet: „Ich begann zehn Tage nach meiner Hüft-OP mit der Reha und wusste von Anfang an, hier bin ich richtig, hier wird mir geholfen. Gemeinsam mit den Therapeuten wurde ein individuell auf mich angepasster Trainingsplan entwickelt. Zu Beginn hatte ich Schmerzen in der Hüftbeuge, starke Verhärtungen der Sehnenplatte und Oberschenkelmuskulatur. Doch durch die angepassten Trainingsmaßnahmen wurde der Heilungsprozess sehr beschleunigt. Jetzt, wenige Wochen später, habe ich deutlich weniger Schmerzen, mehr Kraft im Bein und viel bessere Beweglichkeit - und das ganz ohne Gehilfe. Auch kleinere Wanderungen sind schon wieder möglich. Das bringt mich meinen Zielen, den großen Bergtouren, dem Mountainbiken und den Skitouren im Winter ein ganzes Stück näher“, freut er sich.

„Uns ist es wichtig, die Menschen auch nach dem Abschluss der Reha-Maßnahme für die Menschen da zu sein“, so Ralf Fetzer und Robert Pfund. Darum bietet f+p | Gesund Bewegen auch Intensivierende Rehabilitations-Nachsorge (IRENA) sowie Trainingstherapeutische Reha-Nachsorge (T-RENA) an. Beide Programme werden unter bestimmten Voraussetzungen von der Deutschen Rentenversicherung finanziert. „Viele ehemalige Patienten bleiben im Anschluss an ihre ambulante Reha auch als Mitglieder in unseren Fitnessstudios. Das freut uns und ist eine weitere, schöne Bestätigung für die Zufriedenheit unserer Patienten.“

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